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Early Myanmar Burial Offerings at Nyaung-gan Bronze age Burial Site

Frühe Myanmar Grabbeigaben an der Nyaung-gan Grabstätte aus der Bronzezeit Es gibt viele Hinweise und Funde auf Grabstätten aus der frühen Myanmar Bronzezeit in Zentralyanmar besonders Monywa, Salingyi, Budalin und Kyauk Padaung. Myanmar Anthropologen und Archäologen gruben vor kurzem eine solcher Stätten aus dem Bronzezeitalter in der Budalin Gemeinde aus, die Nyaung-Gan-Grabstätte.

Nyaung-gan Bronzezeitalter Grabstätte liegt 1 ½ Meilen nordwestlich des Nyaung-gan Dorfs in der Budalin Gemeinde, Sagaing Division, Zentralmyanmar. Sie liegt nahe dem bekannten Kratersee Twin Taung, einem erloschenen Vulkan. Die Stätte ist ein Bauernhof, 600 ' x 250 ' groß auf einem Hügel in Richtung Westen. Der Oberflächenboden ist Lehm mit kleinen Kieseln gemischt. Die Stätte wurde vom 29.01.1998 bis 18.03.1998 ausgegraben. 15 ' x 15 ' quadratische Rasterfelder wurden ausgegraben und Skelette aus dem Bronzezeitalter gefunden. Es lagen ihnen Opfergaben wie Töpferwaren, Bronzewaffen, Steinringe, Perlen, Bleiblätter und Viehköpfe bei.

Skelette aus dem Bronzezeitalter des frühen Myanmar wurden in jedem Quadrat gefunden. Es wurden 9 Männer, 5 Frauen, 1 Kind und 13 unvollständige Skelette identifiziert. Hier gab es einen Friedhof der frühen sesshaften Menschen in Myanmar des Bronzezeitalters. Die Skelette wurden in einer maximalen Tiefe von 2'-10" unter der Oberfläche gefunden, einige noch flacher. Die Skelette liegen mit dem Kopf nach Norden. Nur zwei wurden in Richtung Süden gefunden. Hier scheint die Richtung nach dem Polarstern ausgerichtet zu sein. Solche Beerdigungsstätten sind selten, was auf die hoch entwickelte Intelligenz der Menschen aus dem frühem Myanmar hinweist, d.h. dass sie den Polarstern identifizieren konnten. Die Länge der Skelette reichen von 3' bis 5'8", also vom Kind bis zum Erwachsenen. Die Mehrheit und Durchschnitt würde etwa 5'7" groß sein. Entsprechend anthropometrischer Messungen sind die Kopfindexe meist monozephalisch. Ihre runden Köpfe zeigen mongoloide Charakteristiken. Die meisten Skelette wurden in ausgestreckter Lage begraben. Der Kopf und der Körper liegen auf dem Boden während die Hände auf den Oberschenkeln ruhen. Viele Skelette wurden nebeneinander liegend gefunden. Außerdem wurden einige Skelette übereinanderliegend in bis zu 3 Schichten (Grube Nr.4) begraben.

Normalerweise herrschte primäre Beerdigungspraxis an der Nyaung-gan Grabstätte vor. Aber es gab auch sekundäre Beerdigungspraxis (Grube Nr.1). Hier wird der Schädel auf seinen Kiefer in die normale richtige Position gelegt. Er wird von einer Reihe von 5 roten Töpfen umsäumt. Das ist ein ritueller Stil. Die Zähne dieses Schädels sind in einem weitaus mehr verfallenen Zustand als andere Überreste der Stätte. Die meisten anderen Schädel weisen komplette Zähne in gut erhaltenen Zustand auf. Folglich könnte dieser Schädel aus einer früheren Zeit sein und einem der Vorfahren oder Stammesführer gehören. Dieses könnte eine Art frühe Myanmar Ahnenverehrung sein.

Im Bronzezeitalter in Nyaung-gan begrub man verschiedene Arten von Grabbeigaben zusammen mit dem Toten. Diese bestanden aus Topfsammlungen wie runde oder konvexe Töpfe, Öllampen, Gewichte und Schmelztiegel. Der Durchmesser des größten Topfes ist 22 " und des kleinsten 1.5". Die Mehrheit der Töpfe ist mittelgroß mit rundem Boden. Eine eigenartige Art von Töpferware ist eine Platte, auf der es 3 Drehknöpfe gibt. Einige Töpfe tragen drei oder vier Bohrungen, die am Körper festgemacht sind.

In einigen Fällen wurden die kleinen Töpfe, die einmal gefüllt waren, in einen großen Topf gesetzt und kleine Tiegel wurden nahe am Kopf oder am Fuß des Toten (Grube Nr.4) begraben. Sie benutzten eine Töpferscheibe und die Töpfereien sind meist schlicht. Sie wurden anscheinend nur für den speziellen Anlass der Beerdigung hergestellt.

Die auffallendsten Grabbeigaben von Nyaung-gan sind die Bronzewaffen, die polierten Steinringe und die zylinderförmigen Perlen bei den Toten. Einige der Bronzewaffen wurden in den Händen der Toten gefunden, was darauf hindeutet, dass jene Waffen zusammen mit ihrem Besitzer zum Zeitpunkt seines Todes begraben wurden. Die meisten Bronzewaffen sind Speerspitzen in unterschiedlichen Größen und Formen. Die größte (mit Verstärkung) Bronzespeerspitze misst 2 " in der Breite und ist 11 " lang. Die kleinste Bronzepfeilspitze (ohne Einfassung) ist ½“ in der Breite und 2“ lang. Hier wurde auch ein eigentümliches Bronzebeil gefunden, das eine merkwürdig ausgestellte Klinge hat (wie ein Schuh), gefunden.

Die anderen interessanten Beerdigungsbeigaben in der Nyaung-gan Stätte sind polierte Steinringe. Sie wurden an den Handgelenksknochen der Skelette angebracht gefunden. Diese Armreifen waren aus grünem harten Stein und feinkörnigem Sandstein in ovalen, kreisförmigen, dreieckigen und quadratischen Formen. Der äußere Umfang variiert von 4 " bis 7.5 " und der innere gesamte Durchmesser ist zwischen 1.5" bis 2.3". Hier waren einige Steinringe in zwei Teile zerbrochen, die kleine Löcher an jedem Ende aufwiesen. Jene Ösen scheinen zum Zusammenbinden gebohrt worden zu sein und können mit einer Schnur festgemacht werden. Diese Steinringe waren vermutlich die Abzeichen, zeigten den sozialen Status des Verstorbenen und sollten ihm vermutlich ein erfolgreiches Leben nach Tod bescheren. Die Menschen aus der Zeit von Nyaung-gan begruben Verzierungen wie zylinderförmige Terrakotta, Steinperlen und Muschelperlen. Diese wurden sehr nahe am Nackenknochen Skelette gefunden und waren wohl einmal Halsketten.

Außerdem wurden Rollen von Bleiblättern (½ „Breite) für die Ohrringherstellung, Amulette und Tierköpfe (von Ochsen, Wild und Hunden) dem Toten gespendet, um ihm ein wohlhabendes Leben nach Tod zu wünschen.
Aus den gefunden Grabbeilagen kann man schließen, dass die Menschen in Nyaung-gan im Bronzezeitalter des frühen Myanmar kultiviert waren und vor rund 3000 Jahren in Stammgruppen sesshaft im späteren Nyaung-gan Dorf lebten.

 
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