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Bagan Buddhastatuen

Unser Land Myanmar ist auch bekannt als das Land der Pagoden. Dementsprechend gibt es viele Buddha Figuren und sie können an jeder Pagode und in den Häusern der einheimischen Buddhisten auf den Hausschreinen gesehen werden. So gehören Buddhafiguren zu den faszinierendsten Eindrücken des Landes. Die Stile der Bilder variieren von einer Periode zur anderen. In der Bagan Dynastie blühte besonders die Baukunst von Denkmälern, vor allem der religiösen. In dieser Zeit vom König bis zu den Untertanen spendeten und bauten alle Tempel, Stupas und Buddhastatuen zur Ehrerweisung. Alle Spender betrachteten diese Art der Hingabe als besonders verdienstvolle Tat. dadurch kamen besonders viele BilderStaate.
Als Buddha Nirwana erlangte gab es kein Buddha Bild zur Verehrung, und die Menschen taten dies nur symbolisch. Es wird angenommen, dass der Brauch Buddhafiguren zur Verehrung herzustellen aus der Kushan Dynastie in Indien abstammt (1. Jh. n. Chr.), wo der Buddha die Erleuchtung erreichte. Zu einer späteren Zeit der der Kushan Dynastie kam die Ikonographie zusammen mit dem Buddhismus aus Amaravati in Srikshetra der Pyu Dynastie an. So wurden die Bilder der Bagan Ära vom Kunststil der Pala Dynastie beeinflusst wurden. In Bagan wurden Buddhafiguren hauptsächlich aus mit Bronze, Sand, Stein, Holz und anderen Materialien hergestellt. Die ersten waren stehende oder auf dem Lotusthron sitzende Statuen. Alle Votive aus Terrakotta, die in Bagan gefunden wurden, tragen die Namen der Spender, vom König zu den einfachen Leuten. Das war ein weit verbreiteter Brauch dieser Zeit.

Unter den Buddhafiguren von Bagan waren die handgegossenen Bronzefiguren das Ideal jener Zeit. Das stehende Bronzebild ist aus dem 11. Jahrhundert. An diesen Figuren kann der Unisha, der Haarknoten auf dem Kopf des Buddha mit Locken deutlich gesehen werden. Die langen Ohrläppchen berühren nicht die Schultern, was sehr von heute abweicht. Das Gesicht ist oval bis dreieckig mit wohlgeformter Stirn, gesenkten Augen, aquiline Nase, kleiner Mund und spitzes Kinn. Der Körper hat breite Schultern und Brust, die sich hinunter zu einer schmalen Taille verengt und das Gesicht weist hohe Wangenknochen auf. Die Gliedmaßen und sogar der Nabel sind deutlich sichtbar. Die Robe ist transparent, damit die gesamte Statue gut in Erscheinung tritt, die Robe scheint am Körper zu kleben, Falten sind auf die Ränder begrenzt. Eine Linie unter dem Nabel kennzeichnet die Unterrobe und die doppelte wellenförmige Linie auf Höhe des Knöchels zeigt den Saum. Die Position der Hände (Mudra) ist in „Abaya mudra“, die rechte Hand zur Brust erhoben und alle Finger zeigen nach oben. Die linke Hand ist unten platziert mit der Handfläche nach vorne, sie hält das Revers; diese Stellung wird „Varada mudra“ genannt. Abaya mudra ist Ausdruck von Schutz vor Gefahr und Varada mudra bedeutet die Segensausteilung des Buddha. Die glücksverheißenden kreisförmigen Markierungen auf beiden Händen sowie die Länge der Finger sind nicht mit den heute gefertigten Statuen gleich. Ich nehme an, dass die schön geformten Finger mit den würdevollen Händen zum Höhepunkt von Skulpturarbeiten der Buddhafiguren geführt haben. Es wird ferner angenommen, dass der recht offene und freie Körper designt wurde, um die herausragenden Körpermale des Buddha offenzulegen.

Jetzt kommen wir zu den sitzenden Buddhafiguren, von denen die meisten auf dem Lotusthron mit Bhumipassa mudra sitzen. Diese Statuen stammen sind ebenfalls aus Bronze aus dem 11. Jahrhundert aus Bagan. Die Präsentation des Körpers ist gleich mit der des stehenden Buddhas. Die Handhaltung ist Bhumipassa. Die rechte Hand ruht auf dem rechten Knie mit der Handfläche nach innen und den Fingerspitzen, die die Erde berühren während die linke Handfläche sich nach oben dreht und auf dem Schoß ruht. Diese Handposition veranschaulicht, dass der Buddha während er um Erleuchtung kämpfte, das Böse in der Form von Mara ihn angriff, um die Oberhand zu gewinnen. Daher machte der Buddha einen Schwur, und rief die Göttin der Erde als Zeugin seiner vergangenen Verdienste im Kreislauf der Wiedergeburten auf, die ihn qualifizieren, ein Buddha zu werden. Die Linien der Robe verläuft diagonal von der linken Schulter unter dem rechten Arm hindurch. durch die sitzende Haltung auf den stilisierten Lotusblumenblättern werden seine beiden Fußsohlen mit den glücksverheißenden Kreissymbolen gezeigt. Manche Statuen zeigen den Buddha mit den Königlichen Insignien und de Königlichen Gewändern mit hoher Kopfbedeckung.

Zusammenfassend kann man sagen, dass die Bagan Buddhafiguren, beeinflusst durch die Kunst der Pala Dynastie gemischt wurde mit indischen und westlichen Stilen. Die westlichen Stile bevorzugen das kulturelle Material. Das Gesicht sieht eher europäisch aus, weil die Ikonographie aus Griechenland kam, und in einigen Sandbildern kann sogar die Brustwarze deutlich gesehen werden. Nach der Bagan Periode wurde der Körper mit der Robe ganz bedeckt gehalten, um zu vermeiden, dass irgendein sinnlicher Aspekt mit der Buddhafigur verbunden wurde. Die Figuren änderten sich langsam in Form und Stil bis zur heutigen Zeit, denn die Kunstwerke hängen natürlich vom individuellen Stil des Künstlers und seiner Lebensart ab..

Die Buddhastatuen aus der Bagan Periode reflektieren nicht nur die Ikonographie, sondern auch den Glauben, den Wohlstand, die Einstellung, den Lebensstandard und das Niveau der Kunst. Sie sind historische Belege und ebenso kulturell bedingte Traditionen des Buddhismus der Bagan Dynastie.

 
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